Die kommenden Tage bis zum 20./21. Dezember sind die stillsten und dunkelsten des Jahres. Früher war es die Zeit, in der Menschen „Haus und Hof“ winterfest machten und aufräumten. Gerätschaften wurden repariert, gereinigt und weggesperrt. Daher wohl der Name "Sperrnächte". Die Wintersonnenwende markiert der Moment, ab wann - ganz langsam - das Tageslicht wieder zunimmt. In manchen Gegenden lebte die Vorstellung, dass in den sogenannten Rauhnächten, die in der Zeit nach der Wintersommerwende oder nach Weihnachten verortet werden, mit Fell bekleideten Dämonen umherziehen. Da war es wichtig, vorher für Ordnung zu sorgen. Sicherlich war diese Zeit in den vergangenen Jahrhunderten auch die Zeit der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Viele Jahre lang habe ich die Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag sowohl für die Rückschau auf das vergangene Jahr wie für das Erspüren des Neuen genutzt. Inzwischen durfte ich die Erfahrung machen, dass es sinnvoll ist, die Sperrnächte für den Rückblick zu nutzen, um dann ganz offen und frei zu sein für das Neue, das sich in den Rauhnächten bzw. Heiligen Nächten erst ganz zart zeigen mag.
In diesem Jahr habe ich ein Angebot entwickelt für Menschen, die Anregungen für den eigenen Rückblick in den Sperrnächten schätzen. Jeden Abend bekommst Du eine Mail sowie den Zugang zu einem geführten Rückblick auf 2025. Bis zum 20. Dezember gehen wir durch die Monate des Jahres – in der Reihenfolge ihres Entstehens im Jahreslauf. Der Einstieg ist noch jederzeit möglich. Hier geht’s zur Beschreibung & Anmeldung Falls Du noch eine Lektüre oder ein Geschenk für die Advents- und Weihnachtszeit suchst, preise ich gerne nochmal mein Büchlein an: Kraftquelle Spiritualität: Wie Spiritualität und Religion Resilienz fördern. Erhältlich überall, wo es Bücher gibt. Morgenabend (10. Dezember, 19:30) findet in Witten (Annener Berg 15) die Buchvernissage statt. Heute bekam ich eine erste Rückmeldung von einer Freundin, die das Buch bereits gelesen hat. Schreiben ist eine einsame Tätigkeit und es ist nicht leicht, selbst einzuschätzen, ob es die zukünftigen Leser:innen erreichen wird. Somit haben ihre Worte mich sehr berührt. Ein Auszug daraus: „So klein und schmal es daherkommt, welch eine Fülle es enthält! Ich bin tief beeindruckt und ebenso tief berührt von deinem Kenntnisreichtum, deiner Erfahrungstiefe, deiner Herzensweite, deinem so wachen Verstand, deinem ordnenden Bewusstsein, deiner Visionskraft und deiner so großen Liebe, die durch alles hindurch klingt.“
Für diese äußerlich dunkle Tage und die Weihnachtszeit wünsche ich uns allen die Erfahrung des inneren Lichtes, das dem Weg leuchtet. So dass wir uns sammeln und ausrichten können. Damit wenn dann das Neue auf uns zukommt, es uns vorbereitet und offen antrifft.
Mit herzlichem Gruß Griet |